Geschichte

Nachdem die Frauen der Pfarrei St. Rochus sich sehr in der Mission engagiert hatten, beauftragte Pfarrer Peter Neukirchen Frau Elisabeth Liesenberg 1919 mit der Gründung des „Verein christlicher Mütter“. Es traten 122 Frauen ein. Der damalige Erzbischof von Köln, Felix Kardinal von Hartmann genehmigte die Gründung am 29.07.1919 und der Verein nannte sich „Verein christlicher Mütter unter Anrufung und dem Titel der Allerheiligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria und dem besonderen Schutze der Heiligen Mutter Anna“.  Der Name änderte  sich im Laufe der Jahre mehrmals. Aus dem Mütterverein wurde die Frauen und Müttergemeinschaft und schließlich die katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd).

Der geistliche  Präses war bis heute immer der jeweilige Pfarrer. (Peter Neukirchen, Karl Traub, Klaus Bonsch, Christian Hermanns, Frank Aumüller, derzeit Thomas Oster)

Jedes Mitglied erhielt ein Mitgliederbüchlein mit Aufnahme-Zeugnis, Satzung und verschiedenen Gebeten.

Die Aktivitäten des Vereins umfassten Gottesdienste, Wallfahrten, die Missionsarbeit und Theateraufführungen. Im dritten Reich hatte die Nazi-Frauenschaft den Mütterverein verdrängt. Es trat aber keine Frau aus, sondern sie widersetzten sich dem Druck von oben. Nach dem Krieg besannen sich die Frauen ihrer christlichen Verantwortung und der „Mütterverein“ blühte wieder auf.

1957 nach dem Tod von Elisabeth Liesenberg wurde Maria Abts zu ihrer Nachfolgerin gewählt, und war von  1965 bis 1973 auch Dekanatsvorsitzende der kfd in Kerpen. Unter ihrer Leitung nahm die Anzahl der Mitglieder stark zu, bis zu 520 Frauen. Die Aktivitäten wurden  um den caritativen Einsatz sowie Geselligkeiten erweitert.

In früheren Jahren konnten nur Mütter Mitglieder werden. Inzwischen kann jede Frau die Mitgliedschaft erwerben.

Die Verbandszeitung „Frau und Mutter“ wurde bundesweit herausgegeben und hat sich bis heute zu einer zeitgemäßen, beliebten Zeitschrift entwickelt.

Vorstände der kfd St. Rochus:

1919 bis 1957
E. Liesenberg, L. Oberheiden, P. Liesenberg,  Krahe, Fischer,
M. Liesenberg, Halft, S. Schaaf, E. Schauf, P. Baumann

1957 bis 1969
M. Abts, Thormann (bis 1961), Wolf (ab 1961), E. Becker

1969 zum 50-jährigen Jubiläum legte Frau Abts ihr Amt nieder und
wurde zur Ehrenvorsitzenden.

1969 bis 1989
M. Reimer, M. Wolf, E. Becker, K. Schaaf, M. Ploog (Theaterltg. 69-82)
Esser, Holz, Utzerath (Theaterltg. ab 82)

1989 bis 1990
H. Sonntag und M. Schnitzler (kommissarisch)

1990 bis 1994
H. Sonntag, S. Utzerath, M. Schnitzler, W. Knepper, Werner, St. Müller

1994 bis 1998
H Sonntag, S. Utzerath, M. Schnitzler, W. Knepper

1998 wurde aus dem „Vorstand“ das „Leitungsteam“

1998 bis 2002
H. Sonntag, M. Schnitzler, K. Effertz, W. Knepper, S. Aschenbroich,
G.  Müller, P. Reimer

2002 bis 2004
K. Effertz, T. Roider, S. Aschenbroich, G. Müller, L. Kästner

2004 bis 2006
R. Fuhrman, T. Roider, S. Aschenbroich, L. Kästner

2006 bis 2010
R. Fuhrman, T. Roider, S. Aschenbroich, M. Weber, L. Kästner, K. Ostheim

2010 bis 2014
B. Renneberg, H. Heeg, S. Althausen, K. Stollenwerk (verstorben 01/2013)

2014 bis 2015
B. Renneberg (Rücktritt 17.11.15), H. Heeg, A. Elf (Rücktritt am 05.02.15)

2016 bis 2018
K. Ostheim, H. Heeg, W. Knepper

2018
K. Effertz, M. , T. Schlösser (Beisitzerin Waltraud Knepper)